Die Glut

Für die perfekte Glut ist vorheizen unerlässlich. Nichts sollte auf den Grill, bevor er nicht die ideale Temperatur zum Braten erreicht hat. Als Faustregel gilt: ca. 10 Minuten bei einem Gasgrill und rund 30-40 Minuten bei einem Holzkohlegrill. Weitere Hinweise, ob der Holzkohlegrill bereits heiß genug ist, sind grau überzogene Kohlestücke. Kann man die Hand (ca. in 12cm) länger als fünf Sekunden über dem Rost halten, ist die Temperatur noch zu gering.
 

Alles für den perfekten Grillabend:



Die Marinade

Für den richtigen Geschmack sorgt die richtige Mariande. Selbstgemacht Marinade schmeckt erstens viel besser und zweitens kann bei bereits mariniertem Fleisch im Handel die Qualität schlechter erkennen.

Das Grillgut sollte mind. für zwei bis vier Stunden in eine salzfreie Marinade mit hitzestabilem Pflanzenöl im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Bei den Gewürzen und Kräutern sind dabei keine Grenzen gesetzt. Damit das Fleisch zarter wird, sollte die Marinade eine säurehaltige Zutat enthalten. Das kann Joghurt, Wein oder Essig sein.

Eine schöne Kruste entsteht, wenn die Marinade Zucker (BBQ-Saucen) enthält. Diese sollten aber erst kurz vor dem Grillende aufgetragen werden, da sonst der Zucker verbrennt und das Fleisch bitter wird.
 

Das Fleisch

Beim Fleischkauf auf die Dicke achten. 2-3 cm sind ideal für ein saftiges Steak.

Das Fleisch bereits eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch wird der Geschmack besser und es gart regelmäßiger durch.

Gesalzen wird das Fleisch entweder 20-30 Minuten vor dem Grillen oder direkt nachdem es fertig ist. Dadurch wird verhindert, dass es austrocknet und zäh wird.

Geduld beim Wenden! Erst wenn sich das Fleisch problemlos löst, ist es bereit gewendet zu werden.

Direkte und indirekte Hitze nutzen! Für kurzgebratenes wie Steak, Kotelett oder Fisch am besten die direkte Hitze über der Glut verwenden. Größere Bratenstücke oder ganze Hähnchen bei indirekter Hitze grillen, damit es ganz gar wird. Dafür einfach die Glut in zwei Bereiche aufteilen.

Fertiges Fleisch sollte nicht am Grill warmgehalten werden! Am besten vom Rost nehmen und in eine Alufolie wickeln. Dadurch bleibt es warm und saftig.




Das Gemüse

Alle Gemüsesorten, die nicht zu viel Wasser enthalten, eignen sich zum Grillen. Diese einfach mit Butter, Salz, Kräutern, etwas Zucker und Zitrone würzen und in eine Aluschale geben.

Um das Gemüse leichter zu wenden, können die verschiedenen Sorten auch auf Spieße gesteckt werden.

Good to know

  • Fleisch nie mit der Gabel anstechen, sondern mit einer Grillzange wenden. Wird das Fleisch mit einer Gabel angestochen, rinnt Fleischsaft aus und das Stück wird trocken.
     
  • Um ein Anbrennen von Holzspießen zu verhindern, diese etwa 30 Minuten vor dem Grillen in Wasser legen.
     
  • Fett, Fleischsaft und Marinade sollte nicht in Kontakt mit der Glut kommen, da sich sonst ein gesundheitsschädlicher Rauch bildet. Alufolie und –schalen können das verhindern.
     
  • Den Grill nie mit Bier oder ähnlichem ablöschen. Dabei bilden sich Aschepartikel, die auf das Fleisch fliegen können, ungesund sind und den Geschmack verschlechtern. Am besten den Grill windgeschützt aufstellen und die Glut auskühlen lassen.
     
  • Für ein besonderes Aroma in Wasser eingeweichte Kräuterzweige in die Glut legen.
     
  • Der Grill lässt sich am einfachsten mit einer Drahtbürste reinigen, wenn er noch ein bisschen warm ist.




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